Wissen vermitteln, Begeisterung teilen

Über die Forschungsbörse der Wissenschaftsjahre haben Schulen bundesweit die Gelegenheit, Forscherinnen und Wissenschaftler in den Unterricht einzuladen.

Obwohl uns Wissenschaft und Forschung in allen Lebensbereichen begegnen, gelten sie oft als schwer verständlich. Die Forschungsbörse beweist: Das stimmt nicht! Über die Plattform www.forschungsboerse.de, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Schulen vermittelt, um Kindern und Jugendlichen ihre Arbeit vorzustellen und Einblicke in die Forschung zu geben. Das Angebot gibt Lehrenden die Möglichkeit, gemeinsam mit Forscherinnen und Forschern Ihren Schülerinnen und Schülern aktuelle Wissenschaft konkret und lebendig zu vermitteln.

Mit der Forschungsbörse können Lehrerinnen und Lehrer…

  • die neuesten Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung in Ihren Unterrichtsstoff einfließen lassen und zeigen, warum Wissen und Wissenschaft spannend sind.
  • das Interesse Ihrer Schüler an unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen steigern.
  • Kontakte zu Forschungseinrichtungen knüpfen und berufliche Perspektiven aufzeigen.
  • ihren Schülern außergewöhnliche Unterrichtseinheiten bieten.

Wie funktioniert es?
Laden Sie eine Forscherin oder einen Forscher in Ihren Unterricht ein oder vereinbaren Sie einen Besuch vor Ort. Es geht ganz einfach: Suchen Sie auf www.forschungsboerse.de gezielt nach passenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern -  und zwar passgenau nach Fachgebiet und Region. Termine werden über die Website vermittelt. Und ob für den Physik- oder Biologieunterricht oder in den Fächern Philosophie und Politik: Sie können aus über 600 engagierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auswählen.

Startschuss in die sechste Runde
In den vergangenen fünf Wissenschaftsjahren hat sich die Idee bewährt, Wissenschaftler über die Website bundesweit in die Klassenzimmer zu holen. Gestartet war die Forschungsbörse im Wissenschaftsjahr 2010 mit Experten aus der Energieforschung; im Wissenschaftsjahr 2011 kamen Gesundheitsforscher, im Wissenschaftsjahr 2012 Experten für nachhaltige Entwicklung und 2013 Wissenschaftler aus der Demografieforschung dazu, 2014 Fachleute zu digitalen Technologien. In diesem Jahr wird die Forschungsbörse um Experten aus dem Bereich „Zukunftsstadt“ erweitert.